9. Kalenderwoche 2017

Wer war da? Fides, Lucky, Pelle und Rumpel

Am Dienstag musste ich der wunderschönen Sonneninsel Mallorca leider wieder Lebewohl sagen. Bereits am frühen Abend nahm die Hundepension ihren Dienst wieder auf.

Fides kam und genoss einen Tag ungeteilter Aufmerksamkeit. Das änderte sich jedoch am Donnerstag, als sein Terrier-Kumpel Rumpel dazukam. Nachdem die beiden Terrier schon wieder zu Hause waren, zogen gen Abend Lucky und Pelle bei mir ein. Das ist eine interessante Mischung. Der ruhige, alte Lucky und der aufgedrehte Pelle.

Pelles erste Nacht war wie immer schlimm. Mehrmals verbellte er lautstark imaginäre Feinde sowohl vor, als auch hinter meinem Haus. Er ist einfach extrem geräuschempfindlich und schlägt bei allem sofort Alarm. Der nächste Morgen begann daraufhin bei mir etwas verkatert. Auch Pelle war nicht in Hochstimmung, sondern brummte Rumpel bei dessen Eintreffen kräftig an. Netterweise nahm ihm der kleine Terrier das nicht krumm, obwohl der eher ein Morgenmuffel ist und es nicht leiden kann, wenn er ohne jeden Grund so angeblafft wird. Also hieß es für mich, schnell in die dicken Schuhe, Jacke an und los mit der Truppe, damit die überschüssigen Energien abgebaut werden können.

Pelles Seelenfrieden wurde bald wiederhergestellt, weil wir zu Beginn der Runde auf die Nachbarhündin Lilly stießen, die bereits ausgeschlafen und tobefreudig war. Die beiden rannten fast eine Stunde wie die Irren hintereinander her und hatten sichtlich Spaß. Danach ging es Pelle besser, er wurde ruhiger und legte nach dem Frühstück nur noch eine kurze Toberunde mit Rumpel ein, bevor er in wohlverdienten Schlummer verfiel.

Das Wochenende gehörte dann Pelle und Lucky. Da das Wetter nicht wirklich ein Genuss war, und wir mit reichlich Nieselregen bedacht wurden, schafften wir es auch nicht, um die Schauer herumzulaufen.

Bei Pelle ist noch witzig zu beobachten, dass er sowohl morgens zwischen 7.00-8.00 Uhr, als auch abends von 19.00-20.00 Uhr seine dolle Stunde hat. Dann hat er nur noch Mist im Kopf, verschleppt Schuhe sowie Decken und geht hier allen mächtig auf den Keks. Morgens beeile ich mich rauszugehen, damit er sich im Feld austoben kann und abends schiebe ich Futtersuchspiele ein, bei dem der wilde Kerl sich austoben kann. Als Ersatz für unsere Schuhe haben die Kinder ihm ein Filly und einen lila Stoffhund geopfert, mit denen er gerne spielt.