13. Kalenderwoche 2017

Wer war da? Emmi, Lucky und Lotta

Mit einem Sonderbesuch bei Poldino

Eine insgesamt ruhige Woche. Emmi wurde nach insgesamt 16 Tagen Urlaub bei mir am Dienstag Abend abgeholt, worüber sie sich sehr freute. Jetzt kann die kleine Prinzessin die Zeit allein zu Hause wieder genießen. Wobei ihr Frauchen mir bereits schrieb, dass Emmi die Action bei mir zu vermissen scheint. Sie schlug sich wirklich wacker, trotz ständig wechselnder Gäste. Mir fiel auf, dass Emmi über ein großes Selbstvertrauen verfügte und sich definitiv in einem Rudel durchzusetzen wusste. Die anderen Hunde akzeptierten ohne großes Gemecker, wenn Emmi Aufmerksamkeit für sich beanspruchte.

 

Lucky war die gesamte Woche über bei uns, und wir genossen die ruhig dahinfließenden Tage im Garten bei schönem Wetter. Lucky entpuppte sich morgens zum Langschläfer und nachmittags zum Dauerläufer. Samstag hatte er einen ziemlich schlechten Tag. Er kotete sich einmal komplett ein, war dann zu schwach, um auf den Hinterbeinen zu stehen. Nachdem ich zunächst meine Wohnung und danach Lucky gereinigt hatte, verfrachtete ich ihn in sein Lieblingskörbchen, in dem er die nächsten 4 Stunden verschlief. Ich fürchtete schon, dass sein letztes Stündlein geschlagen hätte, weil er bereits seit 24 Stunden nichts mehr gegessen hatte. Nach diesem Entspannungsschlaf schien es ihm jedoch besser zu gehen. Da er ein paar Nudeln aß, die vom Mittagsessen übrig geblieben waren, kochte ich ihm am Sonntag eine kleine Portion davon - ohne Salz. Die fraß er auch ganz gierig auf, um kurz danach mit schäumenden Maul vor mir zu stehen. Jetzt bekam ich Panik, dass mir der alte Mann erstickte. Hatte der doch die ganzen Nudeln ohne zu kauen hinuntergeschlungen. Da musste ich einige Male beherzt in seinen Rachen greifen, um eine ordentliche Menge wieder aus dem kleinen Kerl hinauszubefördern. Man, man, man! Da machste wat mit!

War ich froh, als ich am Montag den Lucky einigermaßen fit und wohlbehalten wieder übergeben konnte.

 

Lotta besuchte uns am Wochenende. Da ich mit ihr an der kurzen Leine nicht immer dieselbe Runde laufen wollte, und man langsam an schönen Tagen nicht mehr zur Niers kann, weil die Fahrrad- und Kanutouristen Überhand nehmen, rief ich kurzerhand beim Frauchen von Poldino in Hübeck an und lud mich selber zum Kaffee trinken ein. Poldino und sein Frauchen freuten sich über die Abwechslung, und die Hunde genossen das wunderbar große Grundstück, auf dem sie nach Lust und Laune toben konnten.