39. Kalenderwoche 2017

Wer war da? Poldino, Rumpel, Scoopy und Enno

Die Woche startete mit dem schneeweißen Poldino, der für vier Tage bei mir bleiben wird. Da der Herbst sich von seiner schönsten Seite zeigte, konnten wir die angenehm sonnigen Tage nutzen und schöne Spaziergänge unternehmen. Außerdem bat ich Herbert Dückers mit seinem Neufundländer Herr Schröder zu einer Fotosession vorbeizukommen. Ich wollte schon immer ein Foto mit dem Eisbär und dem Braunbär haben. Poldi ließ sich wie eine Statue von jeder beliebigen Seite ablichten, während Herr Schröder begeistert um uns herumtobte und zum Stillsitzen kaum zu bewegen war. Aber mit gekonntem Spielzeugeinsatz bekamen wir die Beiden auf ein Bild und ab heute kann ich mich stolz: Bärenflüsterin nennen!

 

Mittwoch und Donnerstag erhielten wir Verstärkung vom grauhaarigen Rumpel. Hier konnte ich wieder einmal Poldinos Gutmütigkeit bewundern. Obwohl Rumpel ihn zu Beginn anknurrte, blieb der Maremmano gelassen und ließ sich nicht provozieren. Ganz dreist fand ich, dass Rumpel zwar den Poldi anknurrte, sich aber dann auf dessen Decke unter der Treppe legt. Und der weiße Riese lässt ihn gewähren. Hut ab! Lustiger Weise bevorzugen Rumpel und Poldi dieselben Stellen zum Schlafen. Entweder unter der Treppe oder unter der Eckbank. Sobald wir zum Spaziergang aufbrachen, beruhigte sich Rumpel und ab dann herrschte Frieden. 

Am Freitag wechselten wir die Mannschaft aus. Enno und Scoopy zogen ein. Scoopy nur für eine Nacht, Enno blieb für 4 Tage. Es schien die Woche der renitenten Kleinwüchsigen zu sein. Auch der Cavalier King Charles Spaniel  knurrte den Gordon Setter an. Der wirkte zunächst verwirrt, merkte aber schnell, dass das Gemurre mehr aus Angst geschah als aus Aggression. Da der Samstag ordentlich verregnet war, nutzten wir die Zeit für Kuschelstunden auf der Couch.

Der Sonntag verwöhnte uns wieder mit Sonne. Ich habe das Gefühl, dass Enno gar nicht spazieren gehen kann. Er rennt spazieren. Er flitzt vor und zurück, nach links und rechts. Mit absoluter Begeisterung. Er läuft minimum die vierfache Strecke. Nach dem Spaziergang verschlang er sein Futter, um danach 1 1/2 Stunden mit einem Stoffkamel im Garten zu toben. Das nenne ich unermüdliche Energie.