41. Kalenderwoche 2017

Wer war da? Aika, Fides, Herr Schröder, Rumpel, Pelle und Scoopy

mit Besuch bei Poldino

Aikas Urlaub bei mir endete am Montag. Fast zeitgleich zog der ballbessesene Fides bei mir ein. Dessen letzter Besuch war zwar einige Zeit her, doch der sandfarbene, struppige Border-Terrier lebte sich ruckzuck wieder ein. Ihm haben es die anderen Gasthunde zu verdanken, dass ein großes, weiches, noppiges Riesenkissen mein Wohnzimmer verschönert. Es sieht aus wie eine Wolke und ist bei den Fellnasen sehr beliebt.

Fides staunte nicht schlecht, als am Dienstag der Neufundländer Herr Schröder als Tagesgast eintraf. Wenn die beiden nebeneinander stehen, kann man nicht glauben, dass beide vom Wolf abstammen sollen. Gegen Herrn Schröder sieht selbst mein Labrador wie ein niedlicher Spielzeughund aus. Allein der Kopf des braunen Bären ist gewaltig. Aber so lange der Neufi sich nicht für Fides' Ball interessiert, ist es dem Terrier egal. Irgendwann ergatterte Herr Schröder doch das orange Ding und kaute so lange und begeistert darauf herum, dass tatsächlich mein erster Chuckit-Ball sein Leben lassen musste. Schrödi hatte ihn kaputtgekaut. Respekt vor dem Neufundländer-Gebiss. Wie gut, dass ich immer einen Vorrat an Bällen hüte, so konnte Fides ab Mittwoch wieder die Ballhoheit übernehmen.

Wie jeden Mittwoch kam Rumpel zu Besuch und gemeinsam machten wir uns auf den Weg zu Poldino. Auf Hübeck verbrachten wir eine wundervolle Zeit, denn die Hunde waren in absoluter Spiellaune. Kimba tobte mit Poldi und Rumpel jagte hinter Kimba her. Fides inspizierte Poldinos Spielzeug und fand so einiges, was er begeistert über die große Wiese verschleppte. 

Donnerstag kam frischer Wind in Form von Pelle dazu. Schon ging die Toberei weiter. Wenn die Hunde so intensiv und friedlich miteinander spielen, habe ich nicht viel zu tun, dann läuft die Pension wie von selbst. Wir genossen die Wanderungen durch die umliegenden Wälder. Die Tage waren wundervoll warm und trocken, sodass bereits einige braune sowie gelbe Blätter zu Boden fielen und das Gehen zu einem raschelnden Ereignis verwandeln. Ich liebe den Herbst! Auf den Feldern wird fleißig geerntet, sodass auch Kimba zu reichlich Nebenmahlzeiten kommt und nach der Rückkehr zufrieden und vollgefressen auf der Couch liegt. 

Für eine Nach ergänzte Scoopy unser Mini-Rudel und kam ebenfalls in den Genuss von reichlich Spiel- und Streicheleinheiten.