48. Kalenderwoche 2017

Wer war da? Rosalie, Daisy, Kessi und Rumpel

mit Besuch von Sissi, Ari und Kali

Den Montag eröffnete die Golden Retriever Hündin Rosalie, die begeistert in mein Haus stürmte, um enttäuscht festzustellen, dass die kleine Tobe-Dackel-Freundin Kessi gar nicht da war. So blieb nur mein Kimba zum Spielen, und mein ruhiger Labbi ließ sich das ein oder andere Mal tatsächlich von der jugendlichen Freude mitreißen. Auf den Spaziergängen tobten die beiden ausgelassen miteinander und rannten über die Felder. Dass auch die wunderschöne, fast weiße Retriever Dame danach aussah wie mein schokobrauner Kimba, tat der Freude keinen Abbruch. Wie gut, dass du Gartenpumpe noch nicht abgebaut ist! Auf unseren Spaziergängen freute sich Rosalie besonders auf ein Treffen mit dem Australian Shepherd Günni. Die beiden sind fast gleichalt und auf demselben Energielevel. Spaß pur!

 

Dienstag wurde unser Minirudel von Daisy, einer neunjährigen Whippet-Dame, verstärkt. Ihr war die jugendliche Rosalie zu wild. Sie zog sich lieber in die Zimmer meiner Kinder zurück und suchte sich dort ein kuscheliges Plätzchen. Nachmittags besuchte uns die Foxterrier Hündin Sissi zum Kennenlernen. Zunächst war ihr mein Rudel zu viel und sie knurrte kurz, arrangierte sich aber nach kurzer Zeit und lief friedlich mit uns mit. Auch bei mir zu Hause fand  sie alles ganz spannend.

 

Am Mittwoch besuchte uns zuerst Rumpel. Diese Dreier-Kombination funktionierte hervorragend. Selten bin ich mit drei Hunden an drei Leine so entspannt spazieren gegangen. Der Cairn Terrier präsentierte sich frisch vom Frisör mit deutlich gelichtetem Fell - endlich kam das kesse Gesicht wieder zum Vorschein! Kurz nachdem Rumpel wieder abgeholt worden war trudelte Kessi ein. Schluss war es mit Ruhe und geordneter Leinenführung! Der kleine Dackel fegte durch mein Haus wie ein Wirbelwind - falsch, ihre fröhliche Gangart erinnert eher an einen zuckersüßen Hoppelhasen. Die Spaziergänge mit ihr wurden etwas besser. Aber ab und zu macht sie komplett dicht und möchte nicht einen kleinen Tapser machen. Sturkopf. 

 

Bereits am Donnerstag konnte auch Daisy der fröhlichen Kessi nicht widerstehen, und die beiden jagten sich gegenseitig durch mein Haus. Das ging leider ziemlich lautstark vonstatten, sodass ich ab und zu einschreiten musste. Richtig energisch einschreiten musste ich bei Daisys Raubzügen. Die pfiffige Whippet Hündin fand jedes Essen interessant - außer ihr eigenes. Selbst wenn ich Leberwurst unterrührte, aß sie es mit langen Zähnen. Das wiederum brachte Kessi zur Raserei, die so schnell fressen kann wie ein Labrador. Dafür kann Daisy Türen öffnen, vorzugsweise die eine, welche in meine Abstellkammer führt, in der das gesamte Hundefutter aufbewahrt wird. Dafür ließ Daisy ihren Futternapf, um den schmalen grauen Kopf in Kimbas großen Futtersack zu stecken. Währenddessen lauerte Kessi zwischen ihren Beinen darauf, dass eventuell etwas herunterfiele. 

 

Am Wochenende hatte ich Gasthundefrei, sodass ich Zeit für neue Treffen hatte.  Am Samstag kam Ari zu uns. Er ist ein älterer Mischling aus dem Tierschutz, der sowohl auf dem Spaziergang als auch bei mir im Haus einen ganz ruhigen und souveränen Eindruck hinterließ. Viel lebhafter präsentierte sich am Sonntag Kali, auch ein Mischling aus dem Tierschutz, in dem viel Spürhund steckt. Draußen klebte die Nase am Boden, drinnen war er von den vielen Gerüchen bei mir sehr verwirrt. Mit Kimba spielte er wild, der wird was für meine Tobefraktion :-)