51. Kalenderwoche 2017

Wer war da? Rosalie, Cassy, Rumpel und Dino

Den Montag nutzte ich, um mit meiner Mama die letzten Weihnachtsgeschenke in Moers zu besorgen. Das bedeutete: hundefrei.

Dienstag stürmte frühmorgens Rosalie durch mein Erdgeschoss. Da mal wieder nur Kimba zur Verfügung stand, brachte sie meinen gemütlichen Labbi ordentlich auf Trab. Es war toll zu beobachten, wie sich die junge Golden Retriever Hündin bereits an uns gewöhnt hat und regelrecht freute, einen Tag bei uns zu verbringen.

Abends kam relativ spontan Cassy zu einer Probeübernachtung. Sie ist eine Kromfohrländer Hündin, der es nicht leicht fällt, sich in eine neue Umgebung einzugewöhnen. Wir hatten unser Kennenlern-Treffen bereits im April und damals eine Woche in den Weihnachtsferien für Cassy reserviert. Das muss ich demnächst anders organisieren, um schneller festzustellen, ob sich der neue Hund in meiner Pension wohlfühlt. Für Cassy war es schwierig. Sie wich zunächst vor mir zurück, starrte nur auf die Haustür, jaulte wie ein Wolf. Sie litt ziemlich, und ich konnte sie nur ganz langsam beruhigen. Unsere Nacht war kurz. Sie heulte bis 23.30 Uhr und dann wieder ab 4.00 Uhr morgens. Auch bei ihr arbeitete ich viel mit ruhiger Körpersprache.

Am nächsten Tag traf Rumpel ein. Cassy reagierte zunächst sehr verängstigt, verkroch sich unter den Tisch und pinkelte unter sich. Als wir dann zum gemeinsamen Spaziergang aufbrachen, schien alles in Ordnung. An der Leine lief sie hervorragend und ging auch gerne mit. Ich traute mich jedoch nicht, sie von der Leine zu lassen. Auch mein Mann und meine große Tochter verschreckten sie sehr, als sie von der Arbeit und Schule nach Hause kamen. Als ihre Besitzer sie am Nachmittag abholten, sprang Cassy wie ein Gummiball an ihnen hoch und geriet aus dem Häuschen. Sie wird ab dem 29.12. für eine Woche bei uns einziehen, das wird eine schwere Woche für sie und uns. Ich kann nur hoffen, dass sie sich mit der Zeit an uns gewöhnt und ruhiger wird. 

Den Abschluss dieser verkürzten Woche machten Rumpel und Dino. Der graue Terrier reagierte kurz verstört über die Wildheit des Australian Shepherd, ging aber dann großzügig darüber hinweg. An der Leine zog Dino noch ordentlich, im Freilauf kam er prima zurück. Mir fiel auf, dass er beim Toben keinerlei Rücksicht auf die individuelle Distanz von anderen Zwei- und Vierbeiner nahm. Er lief dem Frauchen von Lotte gegens Rad und riss im Spiel mit Sam dessen Herrchen von den Beinen. Daran musste ich sofort arbeiten und stellte mich dem heranstürmenden Dino breitbeinig entgegen. Kam er auf mich zu, so fauchte ich ihn an und stampfte einen Schritt vor. Sah zwar ziemlich bescheuert aus, wirkte jedoch sehr gut, dann Dino zog ab dann die Kreise um die Menschen größer. Er lernt sehr schnell, muss aber noch einiges beigebracht bekommen.

Ab Freitag schloss ich meine Pensionstüren, um in Ruhe meine Wohnung zu säubern und zusammen mit meiner Familie die Weihnachtstage zu feiern.