12. Woche mit den Pensionsgästen: Rosalie, Wendy, Duncan, Rumpel und Hugo

Den Wochenstart übernahm Rosalie. Sie fühlt sich mittlerweile in meiner Pension richtig wohl und kommt immer mit viel guter Laune hereingestürzt. Spontan unterstütz wurde sie am Montag von der Foxterrier-Dame Wendy. Obwohl diese lange nicht mehr bei mir gewesen war, fiel ihr es nicht schwer, sich an uns zu erinnern. Die beiden Damen erhielten noch Verstärkung durch Hugo, der uns bei unserem Mittagsspaziergang Gesellschaft leistete. Dabei wurde der schöne Labmaraner kurzfristig fürs Wochenende eingebucht. 

Der Mittwoch und Donnerstag gehörte Rumpel. Ergänzt wurde er von seinem besten Kumpel Duncan, der bis zum Sonntag bei mir blieb. Die beiden bildeten zusammen mit Kimba ein toll eingespieltes Team, dass die Betreuung sowie die Spaziergänge mehr als angenehm verliefen.

Diese angenehme, ohne große Ereignisse verlaufende Woche beendeten Duncan und Hugo, die zum ersten Mal aufeinandertrafen. Wie ich vermutete, passten die beiden sanftmütigen Riesen perfekt zueinander. Sympathie auf den ersten Blick. Wenn ich deren Zerrspiele beobachtete, konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen. Beide zeigten keinerlei Biss, mit aller Macht siegen zu wollen. Zog der eine nur ein wenig fester, ließ der andere sofort los. Dies machte sich Kimba zunutze, der nun wirklich kein Alpha-Tier ist und mischte sich in die Zerrspiele ein. Zeigte er nur ein kleinstes Anzeichen von Ich will das aber haben, in Form von Lefzen hochziehen oder knurren, ließen die beiden sofort respektvoll los und mein brauner Labbi konnte sich mit der errungenen Beute stolz ins Körbchen verziehen. Dabei schaute er mich mit einem Blick an, der so viel sagte wie: »Hast du gesehen? Ich bin voll der wilder Wolf!« Ja genau, mein wilder Schmusewolf!

Auch wenn drei große Hunde um mich herumwuselten, harmonierten die drei so perfekt, dass ich das Zusammenspiel des Mini-Rudels einfach nur genießen konnte.