15. Woche mit den Pensionsgästen: Pelle, Rosalie, Kessi, Rumpel und Lotta

Nach einem sehr entspannenden, zweiwöchigen Urlaub auf Mallorca stürzte ich mich ab Sonntag wieder energiegeladen in die Hundebetreuung. Als erster Gast traf Pelle ein, der sich trotz mehrmonatiger Abwesenheit schnell einlebte. 

Spätestens als Rosalie Montag und Dienstag dazukam, war Pelle absolut in seinem Element. Die zwei hatten sich erst einmal getroffen, passten aber perfekt zusammen und bildeten farblich einen wundervollen Kontrast. Zusammen genossen wir die frühlingshafte Luft.

 

Dienstag Abend wurde Rosalie von Kessi, der aufgeweckten Rauhaardackel-Hündin abgelöst. Entweder war sie nervös oder hatte etwas mit dem Magen. Auf jeden Fall litt sie unter Durchfall. Verschlimmert wurde die Situation, als ein schweres Gewitter aufzog, und Pelle sich als nicht Blitz und Donner tauglich zeigte. Aufgeregt bellend sprang er durchs gesamte Haus und war so gut wie nicht zu beruhigen. Damit steckte er die kleine Dackel-Dame an und hielt mich ordentlich auf Trab. Nur Kimba verstand die ganze Aufregung nicht und lag seelenruhig auf der Couch. Es kehrte erst nach 23:00 Uhr Ruhe ein, als das Gewitter langsam wegzog und ich mich mitsamt Musik mitten ins Wohnzimmer zu den aufgeregten Hunden setzte.

Diese Dreier-Kombo wurde am Donnerstag mit Rumpel und Scoopy aus der Nachbarschaft ergänzt. Die beiden Lakritznasen freuten sich über die bekannten Gesichter und los ging es zu ausgedehnten Spaziergängen. Danach war der Trupp so platt, dass ich noch gerade so ein Foto im Garten machen konnte, bevor sie sich alle müde auf ihre Lieblingsplätze zurückzogen.

 

Am Wochenende verstärkte Lotta unser Rudel. Deren Frauchen gab mir den Tipp, dass die starke braune Labbi-Hündin mit Halti ganz ordentlich an der Leine ging. Wie gut, dass ich das Halti von Maverik noch nicht weggeworfen hatte. Zum Glück passte es und Lotta ließ es sich ohne zu Murren anlegen. Auf diese Art konnte ich zum ersten Mal entspannt mit ihr spazieren gehen. Bis dahin zog sie mich regelmäßig in die Richtung, in die sie wollte. Auf den Mittagsspaziergängen ging ich oft zum Grefrather Fußballplatz, weil ich dort Pelle und auch Lotta ohne Leine lassen konnte. Dann flitzten die beiden schneller als die Rennpferde über die Wiesen.