21. Woche mit den Gästen: Kessi, Scoopy, Lotta, Bali, Daisy, dem Goldie-Trio und Besuch von Hugo

Diese Pfingstwoche war gut besucht. Kessi zog am Montag aus, dafür richtete sich Bali für ein paar Tage bei mir ein. Der fast einjährige Golden Retriever passte perfekt zu der aktiven Labrador-Dame Lotta. Ich verzweifelte jedoch, weil die beiden so wild tobten, dass Kimba zum einen gerne mitmachen wollte und zum anderen oft angerempelt wurde. Das war jedoch für seine schlecht verheilende Wunde eine Katastrophe. Es wurde schnell deutlich, dass ich Hilfe brauchte, weil ich nur noch versuchte, die Hunde ruhig zu halten oder sie separierte. Meine Eltern kamen als Retter und nahmen nicht nur meine älteste Tochter mit in die Pfingstferien, sondern auch Kimba in die "Reha". Somit erhielt mein brauner Labbi seine Ruhe zum Heilen und Lotta und Bali konnten ungestört weiter wild miteinander spielen. Dem kleinen Scoopy gingen die wilden Raufereien ganz schön auf die Nerven, deshalb verzog er sich lieber zu mir auf die Couch, wo er seine extra Streicheleinheiten bekam.

Am Donnerstag versetzte ich den beiden verspielten Laktritznasen noch als Sahnehäubchen  Hugo obendrauf. Zu dritt ging es ab zum Fußballplatz, wo eine wilde Renneinheit startete. Selbst die zwei Halbstarken Bali und Hugo kamen hervorragend miteinander klar. Nur Lotta konnte es nicht dulden, wenn sie nicht im Mittelpunkt stand, was sie laut bellend kundtat. Nach diesem Spaziergang schmissen sich die Hunde nur noch in den kleinen Muschelpool, und chillten dann den Rest des Nachmittags im Schatten.

 

Zu den Pensionsgästen hatte ich zum ersten Mal einen Auftrag zum Spazierengehen angenommen. Ich wurde aus der Nachbarschaft gebeten, einmal am Tag eine Runde mit drei Golden Retrievern zu gehen. Witziger Weise sind Oskar und Alici die Eltern von Bali, und die Dritte im Bunde, Anny, ist seine Schwester. Die drei schnupperten immer ganz aufgeregt an mir, wenn ich ihr zu Hause betrat. Ich hätte zu gern gewusst, ob die Eltern ihren Sohn herausriechen konnten. Da die drei angenehm zu führen und auch sehr gut erzogen waren, genoss ich die extra Runden und mein Schrittzähler schraubte sich nach oben. Das Trio genoss ganz besonders die Bürsten- und Streicheleinheiten nach unserer Rückkehr, die ich nutzte, um intensiv auf Zeckensuche zu gehen. Diese widerlichen Krabbelviecher fanden die Goldies äußerst anziehend.

 

Lotta blieb noch bis Sonntag und guckte ganz erstaunt, als Bali am Freitag die Pension verließ und sie auf einmal der einzige Hund war. Aber sie schien diesen VIP-Zustand zu genießen und schlief sich ordentlich aus. Am Samstag traf die ruhige Whippet Hündin Daisy ein, die nicht der richtige Spielpartner für Lotta war, sodass die Entspannung noch weiter andauerte. Als mir meine Eltern am Sonntag Kimba zurückbrachten, fiel mir ein großer Stein vom Herzen. Die Naht sah hervorragend aus und war prima verheilt. Alles richtig gemacht!