24. Woche mit Benji, Rumpel, Thill, Pepper, Sissi und Bali

Pfingstmontag blieb meine Pension geschlossen. Den freien Tag nutzte ich, um zusammen mit meinem Mann und Kimba Freunde an der Maas zu besuchen und die entspannte Atmosphäre dort zu genießen.

Ab Dienstag zog Benji ein. Der sechsjährige Border-Collie-Mix Rüde lebte sich schnell ein. Er wurde bald von meinen beiden Mädchen umschwärmt und in Slyly umgetauft, weil er uns an den Polarfuchs aus Rudolph, das rotnasige Rentier erinnerte. Benji jammerte nicht und kam auch mit allen anderen Hunden prima zurecht. Er bekam Abwechslung durch meinen Stammgast Rumpel, traf auf den schwarzen Labrador Thill und auch auf die einjährige X-Herder Hündin Pepper, die ein paar Teststunden in meiner Pension verbrachte. 

Pepper wies eine prima Erziehung auf und schien trotz ihres jungen Alters die Begabung zur Leithündin zu haben. Als Benji trinken wollte, trat sie an ihn heran, schaute kurz und schon trat er beiseite und stellte sich hinten an. Erst als Pepper fertig war, gingen alle anderen trinken. Beim Spaziergang hielt sie die Hunde im Blick und blieb bei mir an der langen Leine. Obwohl auch Benji an der Leine bleiben musste, war es ein vollkommen harmonischer Spaziergang. Großartig, wenn es so schön läuft.

Am Freitag zog Sissi, die ältere Fox-Terrier-Dame ein. Sie musste am Freitag Samstagabend mit meinen Mädchen und Kimba vorlieb nehmen, weil ich eine wundervolle Lesung in der Kulturscheune Mülhausen aus meinem Buch: "Der Weg zu mir - Wolfsbruder" hatte. Die war rundum so schön, dass ich mit einem ergefüllten Herzen wieder nach Hause kam. 

Sonntag kam Bali tagsüber zu mir. Der mittlerweile zweijährige Golden Retriever hat sich zu einem bildhübschen Kerl gemausert und ich habe mich sehr darüber geärgert, dass ich vergessen habe, ein Foto zu machen. Er wirkte ziemlich aufgeregt und brauchte eine Zeitlang, bis er sich wieder wohlfühlte. Aber auch bei ihm klappte der Spaziergang an der langen Leine ohne Probleme