28. Woche mit Mio, Thill, Pepper, Rosalie, Rumpel, Scoopy, Lucy und Besuch von Chara

Endspurt vor den Sommerferien. Thill traf am Montag auf Mio, der ihn sowie alle anderen Vierbeiner zur Begrüßung anbrummte und damit keine Freundschaften schloss. Thill ignorierte dies mit labbimäßiger Gelassenheit, dafür widmete er sich mit großer Leidenschaft den Zuckerrüben. Hatte er sich erst einmal in einer Rübe festgebissen, half kein Rufen mehr. Dann musste ich hinterher und den zuckersüchtigen schwarzen Kerl vom Feld sammeln. Rosalie staunte über die rüde Begrüßung von Mio, wohingegen Rumpel einfach zurück brummte. 

Dienstag am späten Nachmittag traf Pepper zur Testnacht ein. Auch sie mochte Mios Gebrumm nicht und reagierte ihrerseits mit schlechter Laune. Dabei war sie teilweise so deutlich, dass ich sie in ihre Grenzen weisen musste. Am Mittwoch kam Chara zu Besuch. Auch sie war zu Beginn kratzbürstig, knurrte Kimba, Mio und Pepper an, was alle drei akzeptierten und einen Bogen um die schwarze Labrador-Mischlingshündin schlugen. Danach ging unser Spaziergang relativ friedlich weiter. Chara sollte ein paar Tage in den Sommerferien zu mir kommen. Während des Gesprächs mit ihrem Frauchen stellten wir beide jedoch fest, dass zu diesem Zeitpunkt auch Aischa bei mir wäre. Die beiden kennen sich jedoch und können sich nicht gut leiden. Also mussten wir die Betreuung absagen. Abends fand meine erste Wohnzimmerlesung zur neuen Veröffentlichung "Der Weg zu mir - Wolfsverlust" vor. Eine wundervolle Veranstaltung!


Scoopy besuchte uns am Donnerstag nur tagsüber. Zum Ferienabschluss kam Lucy zum Testen vorbei. Die kleine Havaneser Hündin wurde nicht nur durch Mios unfreundliche Begrüßung verschreckt. Sie mochte auch mich nicht - dabei habe ich sie überhaupt nicht angebrummt. Mit hängendem Schwanz schlug sie einen großen Bogen um mich. Kein Futter, keine nette Stimme konnte sie anlocken. Das hatte ich noch nicht. Lucy freute sich über alle anderen: meine Kinder, meinen Mann, Claudia, die ihren Mio abholte und den jungen Berner-Sennenhund Hector mitbrachte. Nur mich fand sie aus unerfindlichen Gründen unheimlich. Außerdem erlitt sie einen leichten epileptischen Anfall. Ich konnte ihr deshalb die Betreuung im Oktober noch nicht zusagen. Wir werden auf jeden Fall noch einen zweiten Testtag benötigen.