32. Woche mit Aischa, Pelle, Rosalie, Daisy, Besuch von Louis und Frieda und einer Entenrettungsaktion

Die Woche startete turbulent. Eigentlich war Aischa der einzige Gast meiner Pension, doch dann überschlugen sich die Ereignisse. Es kam zu einem spontanen Treffen mit Louis, einem dreijährigen foxred Labrador. Aischa mochte den aufgedrehten Louis nicht so wirklich. Der "Jungspund" hielt sich nicht an Aischas Individualdistanz und wollte immer mal wieder schnuppern. Die braune Labrador-Dame musste mehr als deutlich werden, um Louis auf Abstand zu halten. 

Auf Facebook las ich einen Post, dass die Enten auf der Niers zwischen Oedt und Wachtendonk erkrankten und starben. Es wurde um Hilfe gebeten und da wir lange nicht mit dem Schlauchboot unterwegs waren, halfen Marie und ich bei der Rettungsaktion, die von Notfelle Niederrhein organisiert wurde. (Auf deren Facebook-Seite könnt ihr euch ausführlich über die Aktion informieren!) Mit Kescher und Wäschekorb beladen wollten wir  die Enten einzusammeln. Von Oedt bis zur Abtei Mariendonk trafen wir zum Glück nur gesunde Enten, doch dann wurde es schlimm. Wir mussten mehrere tote Tiere einsammeln, konnten aber auch vier erkrankte retten. Am Dienstag paddelten wir vom Kloster bis nach Wachtendonk und fanden sechs tote Ente und drei Kranke. Es war schön zu sehen, wie sich die Menschen koordinierten und mit viel Einsatz den Tieren halfen. Davon braucht unsere Welt viel mehr!


Zwischen die Tiernotrettung quetschte ich noch Pelle und den Besuch von Frieda, eine neunjährige Elo-Hündin, die vollkommen entspannt jegliche Hundebegegnungen und die Besichtigung meiner kleinen Pension meisterte. Am Freitag nahm ich Aischa mit nach Rheinhausen zur Geburtstagsfeier meines Vaters. Auf unserem Mittagsspaziergang am Rheinufer konnten wir uns aufgrund der Wärme nicht beherrschen und genossen gemeinsam die Abkühlung im Rhein.

Am Wochenende zog Daisy, die Whippet Dame, mit dickem Futtersack ein, weil sie für 16 Tage bei mir bleiben wird.